Unterwegs // on the road

Alienbäume und Wüstenträume.

Hallo, Wüstenfreunde 🙂 Wieder einmal ein Beitrag über eine der schönsten Wüsten… ach wo sollte man da anfangen?

 

Ich warne Euch gleich zu Anfang vor, es hat mir hier so gut gefallen, dass ich haufenweise Bilder gemacht habe und ich fand es eben auch wirklich schwer eine nähere Auswahl zu finden – freut Euch also auf viele Eindrücke 🙂

Die Mojave Wüste spukte mir schon lange im Kopf herum, diese Weiten, Klapperschlangen, Wildheit – aus unzähligen Filmen hat man schon Gangsterszenen im Kopf die sich in der Wüste abspielen, also vielleicht liegt das auch einfach nur an mir.

Natürlich kann man die Mojave Wüste auch an vielen anderen Orten sehen und wir verbrachten einige Tage damit durch dieses Ödland zu fahren und alles in uns aufzusaugen, aber der Joshua Tree National Park ist doch etwas ganz besonderes.

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Der sogenannte Joshua Baum ist kennzeichnend für die Mojave Wüste, wie Skulpturen erstrecken sich die Äste in den klaren, blauen Himmel. An vielen Orten steht man im heissen Wind zwischen den Bäumen und fühlt sich wie auf einem anderen Planeten, der ganze Ort wirkt sehr inspirierend.

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Am Parkeingang kann man noch mal seine Wasservorräte auffüllen und sich über Campingplätze informieren – es gibt im Park genug Anlaufstellen, allerdings sollte man unabhängig anreisen denn großartige Einrichtungen gibt es hier nicht, Plumpsklos, Feuerstellen und Tische sind jedoch vorhanden. Trinkwasser gibt es überwiegend nicht – und auch die nächste Tankstelle ist mindestens 50 Kilometer weit weg, das sollte man also einplanen.

Neben den Joshua Trees gibt es auch viele weitere, faszinierende Pflanzen die einen in Staunen versetzen.

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Und die Wüste blüht, wie man sehen kann, an allen Ecken und Enden.

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Es existiert übrigens ein Bild von mir, wie ich genau diesen Kaktus fotografiere. Auf einer der Wanderungen durch den Park habe ich einen Fotografen getroffen der fragte ob er von Nienke und mir ein Bild machen dürfe wie wir den Kaktus fotografieren. Kontaktdaten haben wir leider nicht ausgetauscht.

Einer der ersten Stops die wir am ersten Tag einlegen ist der Kaktus-Garten!

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Und hier greife ich nun den Teaser aus dem vorherigen Blogeintrag wieder auf, denn so sieht ein Kaktus von innen aus 🙂

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Faszinierend! Der Park steckt wirklich voller Dinge die man entdecken kann.

Unser Campingplatz war übrigens wunderschön an einigen riesigen Boldern gelegen, denn auch dafür ist der Joshua Tree National Park berühmt. Während unserer Zeit hier konnten wir viele Kletterer beobachten, schon ein schönes Hobby.

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Als wir ankamen war es wieder einmal sehr windig, so dass wir die Regencover der Zelte vorerst unten liessen. Da wir später unbedingt Sterne gucken wollten habe ich auch einfach das Cover abgelassen, voilá – die Star-Gazing Variante!

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Zufällig habe ich in diesem Park auch eins unser später liebsten Camping-Gerichte ehm ja… entdeckt? Mit dem was eben so da ist bastelt man einfach und heraus kam: Penne Joshua! Zutaten sind streng geheim und alles.

Wer will da noch drinnen sitzen wenn man in diesem Ambiente kochen kann?

Joshua Tree (56)

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Während die Nudeln vor sich hin köcheln wandern wir auf den Bouldern herum und sehen der Sonne beim schlafengehen zu.

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Windgeschützt sitzen wir hinter unserem Van und schmausen – Penne Joshua, überraschend super! – ich stehe gerade auf und will mir noch einen Nachschlag holen, drehe mich um und die geballte Pink-Lila-Orange-Gelbe Himmelsexplosion eines Wüstenuntergangs trifft mich. Da kann Mensch nicht an sich halten und mit Mund offen rufe ich nur „Woaaaaah, Skyporn!“ was auch die Campnachbarn dazu veranlasst sich umzudrehen.

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Und es war in Echt einfach noch viel tausendmal schöner! Einer der schönsten Abende die ich seit langem sehen durfte.

Der Joshua Tree National Park ist übrigens auch für seine Vielzahl an verlassenen Minen und Höhlenmalereien bekannt. Ok, das zweite habe ich erfunden weil ich Höhlenmalereien entdeckt habe und zwar auf einem der Hikes die ich an diesem besonderem Ort erleben durfte:

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Wieder ein weiterer Ort auf der Liste der Namen die mich zum träumen bringen, die Weite, die Wüste, die Pflanzen und unwirklichen Szenerien haben diesen leider viel zu kurzen Ausflug unbeschreiblich schön gemacht.

Danke, Joshua Tree National Park, für diese schöne Zeit. Mögen viele Besucher Dich mit dem nötigen Respekt behandeln damit jeder Dich bewundern kann.

Love and Light

Mojo

 

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2 Kommentare zu “Alienbäume und Wüstenträume.

    • Mhm… gute Frage! Ich würde sagen die Namib behält den großen ersten Platz der Freiheit, aber die Mojave Wüste bekommt den ersten Platz in Sachen „Aussergewöhnliches!“

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