Unterwegs // on the road

Death Valley National Park – wo der heiße Wind weht.

Hallo, Freunde heißer Wüstenwinde!

Hinter mir liegt ein epischer Roadtrip, nach meiner Rückkehr aus Hawaii bin ich von Vancouver aus durch Oregon, Kalifornien, Nevada und Arizona getingelt und habe unter anderem viele Wüsten gesehen.

Heute habe ich mich dann mal dazu aufraffen können etwas darüber zu berichten, man man – ich habe so viel Stoff, ich kann die nächsten Monate noch davon berichten 🙂

Death Valley NP also, ein heißer Ort (ja wer hätte das gedacht).

Ich habe ja diese Faszination für Wüsten, die Dürre, Hitze, menschenfeindliche Umgebungen – das lockt mich alles sehr an und so dreht man die Klimaanlage auf, schmeisst die Eiswürfel in den Thermosbecher und auf geht es!

Hier ein Bild der Wüstenexplorer:

DVNP (4) - Kopie

Für diesen Park entfallen 20 Dollar Gebühr, die wir liebend gerne entrichtet hätten wenn wir denn herausgefunden hätten wo man das tun soll. Anders als in anderen, großen, amerikanischen Nationalparks gibt es hier keinen Stall auf der Straße, keine Infoblättchen oder sonstiges. Ich kann nur raten, dass das der Fall ist da sie jemandem eine ganze Stange Geld zahlen müssten um hier zu leben und zu arbeiten.

Man wird direkt am Eingangsschild darauf hingewiesen, dass nur Autos mit Klimaanlage den Park befahren dürfen. Das ist kein Witz, es ist heiß und wenn man sich vorstellt wie heiß es sein könnte, dann legt man noch mal was drauf. So heiß ist es, tödlich heiß.

DVNP (2) - Kopie

In dieser unwirtlichen Gegend wurden zum Beispiel Teile von Star Wars gedreht, fast alle Sand und Wüstenszenen nämlich! Auch hat die Manson Family diesen abgelegenen Ort gewählt und Charles Manson wurde hier auch gefasst. Spannung!

Der erste Halt, auf dem Weg in den Schatten (das hofften wir dort noch) war das Badwater Basin – der tiefste Punkt Amerikas, dreht man sich um so findet man an einem Berg eine Plakette die den Meeresspiegel markiert.

DVNP (5) - Kopie

Und ansonsten? Haben wir ehrlich versucht im Schatten zu bleiben, ich will selten Kaltgetränke aus Dosen haben aber das war wirklich so ein Tag an dem ich immer wieder in den kleinen Store des Campingplatzes woll:te um Nachschub zu organisieren.

Knappe 50 Grad um 18:30 – jetzt konnte ich natürlich auch verstehen warum der Park ab Mai für die Öffentlichkeit geschlossen ist, zu gefährlich, zu viele Touristen die zu wenig trinken oder sich der Wüstengefahren einfach nicht bewusst genug sind. Die höchste, an diesem Ort gemessene, Temperatur betrug im Übrigen 132 Grad Fahrenheit…

DVNP (1) - Kopie

DVNP3

Auf dem Weg aus dem Park hinaus (wir hielten es exakt eine Nacht und 1.5 Tage dort aus) sind uns dann auch die Bremsen heiss gelaufen und zwangen uns zu einer unfreiwilligen Pause am Straßenrand – es hielt im Übrigen niemand an. Generell emfand ich die Leute in Kalifornien als lange nicht so nett wie anderswo, das mag aber auch einfach daran liegen, dass Kalifornien unglaublich voll ist. Auch wenn man das gar nicht glauben kann bei diesen abgelegenen Orten.

Mein Fazit: Unglaublich. Ich bin sehr froh, dass ich dieses extreme Gebiet einmal live erleben durfte – würde ich noch einmal hinfahren? Ja, im Dezember oder Januar aber dann – da dürfte es ja immer noch angenehme 35 Grad haben 😀 Aber wie sagt man so schön hier „It is hot. But it is a dry heat“.

DVNP (3) - Kopie

 

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